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	<title>Comments on: Ach, Demokratie</title>
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	<description>Meinungen und Standpunkte zur Schweizer Politik</description>
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		<title>By: Titus</title>
		<link>http://edemokratie.ch/ach-demokratie/comment-page-1/#comment-57</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 20:29:47 +0000</pubDate>
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		<description>Das Unbehagen gegenüber der demokratischen Mitsprache und Mitbestimmung rührt gewiss auch daher, dass 
a) die Welt komplexer geworden ist und von uns inzwischen viel Wissen (ab)verlangt wird, um überhaupt noch mitreden zu können und dass 
b) die Einflussnahme auf die Meinungen der breiten Masse massiv zugenommen hat, also dass die Meinungsbildung noch weniger selbständig erfolgt. Vielmehr übernimmt man eine Meinung eher «nach Bauchgefühl» - das ist schliesslich auch einfacher als sich mit einer Materie auseinandersetzen zu müssen. Bohrt man bei solchen Menschen dann etwas nach, geraten sie schnell ins Straucheln...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Unbehagen gegenüber der demokratischen Mitsprache und Mitbestimmung rührt gewiss auch daher, dass<br />
a) die Welt komplexer geworden ist und von uns inzwischen viel Wissen (ab)verlangt wird, um überhaupt noch mitreden zu können und dass<br />
b) die Einflussnahme auf die Meinungen der breiten Masse massiv zugenommen hat, also dass die Meinungsbildung noch weniger selbständig erfolgt. Vielmehr übernimmt man eine Meinung eher «nach Bauchgefühl» &#8211; das ist schliesslich auch einfacher als sich mit einer Materie auseinandersetzen zu müssen. Bohrt man bei solchen Menschen dann etwas nach, geraten sie schnell ins Straucheln&#8230;</p>
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		<title>By: gis</title>
		<link>http://edemokratie.ch/ach-demokratie/comment-page-1/#comment-52</link>
		<dc:creator>gis</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:10:13 +0000</pubDate>
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		<description>Zustimmung. Ausser, dass ich der Meinung bin, Demokratie beruht eben gerade nicht &quot;auf der prinzipiellen Gleichheit des Menschen&quot;, sondern dass der Grundsatz &quot;one man, one vote&quot; die bestehende Ungleichheit soweit als möglich austarieren soll - und damit in letzter Instanz den individuellen &quot;pursuit of happiness&quot; ermöglicht.

Erst die Tendenz, die ursprüngliche Chancengleichheit mehr und mehr durch eine &quot;Resultategleichheit&quot; (also eine &quot;standardisierte hapiness für alle&quot;) ersetzen zu wollen, führte zu dem angesprochenen Widerspruch.

Trotzdem ist die Analyse, &quot;möglichst viel Demokratie&quot; im &quot;Bewusstsein, dass wir Ungleiche unter Gleichen sind&quot; zu wagen, völlig richtig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zustimmung. Ausser, dass ich der Meinung bin, Demokratie beruht eben gerade nicht &#8220;auf der prinzipiellen Gleichheit des Menschen&#8221;, sondern dass der Grundsatz &#8220;one man, one vote&#8221; die bestehende Ungleichheit soweit als möglich austarieren soll &#8211; und damit in letzter Instanz den individuellen &#8220;pursuit of happiness&#8221; ermöglicht.</p>
<p>Erst die Tendenz, die ursprüngliche Chancengleichheit mehr und mehr durch eine &#8220;Resultategleichheit&#8221; (also eine &#8220;standardisierte hapiness für alle&#8221;) ersetzen zu wollen, führte zu dem angesprochenen Widerspruch.</p>
<p>Trotzdem ist die Analyse, &#8220;möglichst viel Demokratie&#8221; im &#8220;Bewusstsein, dass wir Ungleiche unter Gleichen sind&#8221; zu wagen, völlig richtig.</p>
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